Programm Vormittag

9.00 Empfang und Kaffee

9.30 Begrüssung und Einführung ins Thema

Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamtes für Kultur

9.50 Plenarvortrag 1

Herausforderungen bei der Nutzung von ICT zur Bekämpfung von Illettrismus

Yves Ardourel, IUFM, Université de Toulouse

Bei der Verwendung von ICT besteht die Versuchung, deren Nutzung auf bestimmte Bereiche einzuengen und deren Einsatz zu beschränken. Beispielsweise lediglich als Instrumente zur Unterstützung des Lesens und Schreibens. Wichtig scheint uns hingegen, ICT in allen Bereichen des Lebens anzunehmen und zu integrieren. Das Referat nimmt diese Thematik auf und zeigt Beispiele aus der Praxis.

10.40 Pause

11.10 Plenarvortrag 2

Lesen und Schreiben: vom verborgenen zum sichtbaren Tun

Afra Sturm, Pädagogische Hochschule FHNW

Was tun Erwachsene mit literalen Schwierigkeiten, wenn sie lesen oder schreiben? Mit welchen Hindernissen sehen sie sich konfrontiert? Wie verlaufen ihre Lernwege? Im Referat werden Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung von Lese- und Schreibkursen präsentiert sowie darauf aufbauend Förderansätze diskutiert.

12.00 Im Gespräch

Schriftlernen und anschlussfähige Bildung – vielversprechende Entwicklungen

Mit Yves Ardourel (IUFM, Université de Toulouse),
Afra Sturm (Pädagogische Hochschule FHNW),
Richard Stang (Hochschule der Medien, Stuttgart)

Barbara Häring (Radio DRS 2) im Gespräch mit den Referierenden.

12.45 Imbiss

Stehlunch im Hotel Bern

Programm Nachmittag

14.00 Parallelveranstaltung 1 (D/F)

Entwicklung von Lernmaterialien und Lernumgebungen: Einblicke in die Arbeiten im Projekt «Literalität in Alltag und Beruf LAB» in der Romandie und der Deutschschweiz

Annick Rossier, Association Lire et Ecrire Suisse romande
Yvonne Seiler, Universität Bern
Thomas Sommer, Pädagogische Hochschule FHNW

Welche Lehr- und Lernmaterialien entstehen in den Projektteilen in der deutschen und französischen Schweiz und was bietet die aufgebaute Lernplattform? Wie lassen sich die dahinterstehenden Konzepte übernehmen und im eigenen Weiterbildungsumfeld einsetzen? Die Präsentation zeigt Ihnen unterschiedliche Nutzungsweisen und soll Ihnen ein Transfer in die eigene Praxis ermöglichen.

Anschliessend Diskussion und Austausch mit den Referierenden.

Parallelveranstaltung 2 (D)
Lernzentren als Experimentierfeld: Strukturen, Angebote, Nutzer/innen

Richard Stang, Hochschule der Medien, Stuttgart

Zur Vermittlung von Grundkompetenzen sind bereits vielfältige didaktische Konzepte entstanden. Doch um Lernende individuell zu fördern, bedarf es spezifischer Lernumgebungen. Europaweit haben sich Bildungseinrichtungen und Bibliotheken auf den Weg gemacht, Lernzentren zu entwickeln. Ausgewählte Konzepte und zukünftige Optionen stehen im Zentrum des Vortrags.

Erfahrungen mit Lernorten in einer interkulturellen Bibliothek

Markus Busin und Leocadia Hongler, Kanzbi interkulturelle Bibliothek für Kinder und Jugendliche, Zürich

Ursprünglich als klassische Ausleihbibliothek mit Spezialität auf fremdsprachige Bücher für Kinder und Jugendlicher im Kreis 4 in der Stadt Zürich geplant entwickelte sich die KANZBI zu einem Lern- und Austauschort für Kinder und Erwachsene. Dabei musste der Verein sich immer wieder den veränderten Bedingungen anpassen… und das seit 20 Jahren.

Anschliessend Diskussion und Austausch mit den Referierenden.

15.25 Pause

15.45 Schlusspunkt: Botschafterinnen und Botschafter für die Schrift
im Gespräch

«Am Ball bleiben» – Brigitte Häring (Radio DRS 2) im Gespräch mit Bernard Challandes (Trainer FC Thun) und Pedro Lenz (Schriftsteller und Spoken-Word-Künstler).

16.30 Ende der Tagung

Agenda

Fr 3. Nov
– 3. Nov 2017
Nationale Fachtagung: Digitalisierung und Grundkompetenzen – Ein Blick auf die Gegenwart der Zukunft, Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben


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