Institut für Interkulturelle Kommunikation

Seit 1999 betreut das IIK Schulentwicklungsprojekte zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenzen von Berufslernenden. Die Projekte liefen bis Juli 2004 im Rahmen des Lehrstellenbeschlusses 2 unter dem Titel «Sprachförderung in der Lehre». Die Baugewerbliche Berufsschule Zürich (BBZ) und die Berufsschule Mode und Gestaltung Zürich (MGZ), die das Projekt initiiert und durchgeführt haben, gehen heute von den folgenden Grundsätzen aus:

  • Die Berufsschulen BBZ und MGZ ermöglichen den Berufslernenden bestmögliche Sprachförderung, so dass sie u.a. im Berufsleben ein eigenes Geschäft führen oder eine leitende Position einnehmen können.
  • Die Sprachförderung beschränkt sich auf die Bereiche Leseverstehen und Schreiben. Sie stützt sich auf die Prinzipien des Europäischen Referenzrahmens und geht von der Selbsteinschätzung von Sprachkompetenzen aus.
  • Die Sprachförderung findet in allen Fächern statt, in denen Texte gelesen und geschrieben werden. Vorrang haben Massnahmen, die in den Regelunterricht integriert werden können. Zusätzliche Fördermassnahmen sind als punktuelle und gezielte Angebote zu verstehen.

Das IIK unterstützt heute insgesamt fünf Berufsschulen und implementiert die didaktischen Erkenntnisse und Instrumente auch in der Volksschule.

Agenda

Do 8. Jun
– 10. Jun 2017
Tagung PH FHNW: Expertise von Lehrpersonen in der Domäne Schreiben
Sa 17. Jun
Tagung Dyslexie Schweiz: Von Nachteilsausgleich bis Förderung
Di 27. Jun
Workshop: Alltagsmathematik mit neuen Technologien vermitteln
Mo 3. Jul
– 6. Jul 2017
20th European Conference on Literacy
Mo 28. Aug
– 31. Aug 2017
Tagung PH FHNW: Literalität und Erkenntnis im schulischen Lernen.


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